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Sozialpaedagogik zwischen Staat und Familie – Alte und neue Politiken des Eingreifens

Sozialpaedagogisches Handeln ist ein Handeln, das sich auf soziale Problemlagen bezieht, dabei in die Lebenswirklichkeiten von Einzelnen, Gruppen und Familien eingreift und somit grundlegend legitimationsbeduerftig ist. Seit ihren Anfaengen befindet sich die Sozialpaedagogik in einem Spannungsfeld zwischen Hilfe und Kontrolle, zwischen Privatheit und Oeffentlichkeit, zwischen Familie und Staat. Die Tagung adressiert diese Spannungsfelder und fragt nach den Unterschieden und Kontinuitaeten in den Politiken des Eingreifens im Verhaeltnis von Staat und Familie. Dabei interessieren uns zum einen die Begruendungsmuster, Argumentationsstrategien und Akzeptabilitaetsbedingungen, mit denen im sozialpolitischen und sozialpaedagogischen Diskurs die Politiken des Eingreifens legitimiert werden und zum anderen die konkreten Praktiken, durch die sie sich im sozialpaedagogischen Handeln vollziehen.

Datum/Zeit Donnerstag, 5. Juli 2012, 13:30 Uhr bis
Freitag, 6. Juli 2012, 15:00 Uhr
MitProf'in Dr. phil. Birgit Bütow und weitere Referierende
Ort Universität Zürich Zentrum, Karl Schmid-Strasse 4, 8006 Zürich
Raum: Seminarraum, KO2 F 152
VeranstalterInstitut für Erziehungswissenschaft, Lehrstuhl Gastprofessorin Dr. Birgit Bütow
KontaktMartina Koch (Mail)
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