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Symposium «Autopsie und Religion«

Freitag, 30. Nov 2012, 08:30 Uhr bis 18:00 Uhr

Die Autopsie verfügt über viele verschiedene Anwendungsfelder. Als gerichtliche Obduktion wird sie bei aussergewöhnlichen Todesfällen vorgenommen, um eine mögliche Straftat auszuschliessen. Die anatomische Autopsie dient der Ausbildung von Ärzten. Die klinische Sektion resp. Spitalsektion hilft bei der Feststellung von Todesursachen, Krankheitszusammenhängen und bei der Qualitätssicherung von ärztlichen Behandlungen. Auf Wunsch der Angehörigen kann eine Privatsektion durchgeführt werden, beispielsweise um die Todesursache eindeutig zu klären oder eine Zweitmeinung zu einem Gutachten einzuholen.

In verschiedenen Religionen wird die Autopsie kritisch beurteilt bzw. sind aufgrund der religionsbezogenen Besonderheiten spezielle Vorgaben bei den Autopsiearten zu beachten. Die Tagung bezieht medizinische und historische Grundlagenüberlegungen ein und betrachtet die Autopsiearten aus jüdischer und katholischer sowie aus evangelisch-reformierter, buddhistischer und islamischer Sicht. Zudem sind rechtliche und ethische Standpunkte Gegenstand der Diskussion.

MitProf. Dr. iur. utr. Brigitte Tag
Prof. Dr. med. Holger Moch
Rabbiner Marcel Yair Ebel
Dr. med. Refoel Guggenheim
Dr. theol. Marian Eleganti
Prof. Dr. theol. em. Wilfried Härle
Dr. sc. techn. ETH Mahmoud El Guindi
Ew. Abt Geshe Thupten Legmen
Prof. Dr. theol. em.Alberto Bondolfi
Dr. Satish Joshi
Moderation und Diskussionsleitung: Prof. Dr. theol. Hanspeter Schmid, Prof. Dr. phil. Robert Jütte
Ort UniversitätsSpital Zürich, Schmelzbergstrasse, 8091 Zürich
Raum: Grosser Hörsaal Pathologie
VeranstalterDoktoratsprogramm Biomedical Ethics and Law - Law Track
KontaktRA Janina Hammer (Mail)