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"I’m the little Jew who wrote the Bible": Leonard Cohens poetisches Judentum

Leonard Cohens melancholische Songs sind nicht nur als erotische Dichtung zu verstehen, sondern teilweise auch als Meditationen über religiöse und kulturelle Identitäten. Seit seinen Anfängen in den 1960er Jahren als Lyriker, Romancier und Singer-Songwriter thematisiert Cohen das jüdische Milieu seiner Kindheit in Montreal, zitiert aber auch Texte und Symbole der jüdischen Tradition und der jüdischen Mystik – und hatte sich zwischenzeitlich auch einmal in ein buddhistisches Kloster zurückgezogen. Im Vortrag soll einerseits gezeigt werden, wie Cohen das Judentum poetisch transformiert und andererseits mit seinem lyrischen Ich eine Figur kreiert, die über die Jahrzehnte hinweg auch immer ein 'jüdisches Ich' war. Der Vortrag wird danach fragen, was diese zunächst rätselhafte Figur bedeutet und darstellt.

Datum/Zeit Montag, 26. Nov 2012, 16:15 Uhr bis 18:00 Uhr
MitDr. phil. Caspar Battegay
Ort Theologische Fakultät, Kirchgasse 9, 8001 Zürich
Raum: Seminarraum, KIR 201
VeranstalterSigi Feigel-Gastprofessur für Jüdische Studien, Universität Zürich
KontaktChristoph Uehlinger (Mail)
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