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Schamaninnen in Korea

Sonntag, 9. Dezember 2012, 14:00 Uhr bis 15:30 Uhr

In einer Industriegesellschaft wie Südkorea vermutet man den Schamanismus nicht. Und doch ist diese Jahrtausende alte Praxis hier ungebrochen. Lange wurde er verfolgt, heute betrachten ihn viele Koreaner als «Seele Koreas». Die Schamaninnen laden Wesen des Jenseits ein, sich in ihnen zu verkörpern, um deren Kräfte für das Wohl der Ritualgemeinde nutzbar zu machen. Was passiert beim Schamanenritual? Wer geht – warum – zur Schamanin? Und wie wird man eigentlich Schamanin? In Korea gibt es viele Wege zu dieser Tätigkeit. Das macht den Koreanischen Schamanismus auch zu einem interessanten ethnologischen Sonderfall.

MitDr. Susanne Knödel, Leiterin der Abteilung Ost- und Südostasien am Museum für Völkerkunde Hamburg
Ort Völkerkundemuseum, Pelikanstr. 40, 8001 Zürich
Raum: 2. Stock, PEA
VeranstalterVölkerkundemuseum
KontaktGrazia Cantele (Mail)