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Die Tradition einer Schule - zur Materialität des «Zusammenhangs» schulischer Praktiken

Mittwoch, 12. Dezember 2012, 16:15 Uhr bis 18:00 Uhr

Anhand der (Zwischen-)Ergebnisse einer ethnographischen Studie zu einem Kooperationsprozess zweier Ganztagsgrundschulen – einer in Westdeutschland, einer in Ostdeutschland – soll dargestellt und diskutiert werden, in welchem Verhältnis pädagogischer (Reform-)Diskurs einerseits und die in Praktiken hergestellten Kulturen der einzelnen Schulen andererseits stehen. Es zeigt sich in diesem quasi „natürlich“ entstandenen Kontrast – die Schulen hatten sich als anscheinend gleich (ver)kannt und die Zusammenarbeit gewünscht –, dass Schulen als Einheiten verstanden werden können, die von „außen“ kommende Bedingungen und Rahmensetzungen in bestimmter, für sie je typischer Weise lesen und bearbeiten. Von allgemeinem – über den scheiternden Einzelfall hinaus gehendem – Interesse ist hier das Zusammenspiel von gleichen Reform-Referenzen, sehr unterschiedlichen professionellen Traditionen und Routinen an den Schulen und ähnlichen Strategien der Immunisierung gegenüber Ansprüchen.

MitProf. Dr. Sabine Reh, Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung und Humboldt-Universität zu Berlin
Ort Universität Zürich Zentrum, Rämistrasse 71, 8006 Zürich
Raum: KOL H 317
VeranstalterInstitut für Erziehungswissenschaft, Lehrstuhl Prof. Dr. K. Maag Merki
KontaktEvelyn Hug (Mail)