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«Die Rückkehr der Schädel» – Restitutionsprozesse im Vergleich

Donnerstag, 10. Januar 2013, 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr

2011 repatriierte die Berliner Charité die menschlichen Überreste von 20 Namibiern, die über hundert Jahre zuvor im Kontext der kolonialen Eroberung Namibias entwendet worden waren. Der Vortrag stellt das Ereignis und die Debatten dar, die sich in Deutschland und in Namibia an die Rückgabe knüpften. Aus dem Vergleich mit anderen Restitutionsverfahren mit Bezug zur Kolonialzeit − der Rückführung menschlicher Überreste von Wien nach Südafrika und von Paris nach Neuseeland im Jahr 2012 − ergeben sich die Besonderheiten des namibischen Falles. Ethnographische Sammlungen – wie die von Hans Schinz – enthalten des öfteren entwendete menschliche Überreste, was Museen heute vor schwierige Fragen stellt.

MitVortrag von Dr. Larissa Förster, Internationales Kolleg Morphomata der Universität zu Köln.
Ort Völkerkundemuseum, Pelikanstr. 40, 8001 Zürich
Raum: 2. Stock, PEA
VeranstalterVölkerkundemuseum
KontaktGrazia Cantele (Mail)