HĂŒterinnen des Amazonasregenwaldes – Die Strategien der indigenen Frauen zur BekĂ€mpfung des Klimawandels

Dienstag, 5. September 2017, 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr

Ende April 2017 fand in Peru das 8. Panamazonas-Sozialforum statt. Vertreter/innen der Zivilgesellschaft diskutierten ihre Strategien zum Schutz des Lebensraums Amazonas. Ein FĂŒnftel dieses grössten noch verbleibenden Regenwalds ist schon abgeholzt und die Zerstörung geht fast ungebremst weiter.
Die gesetzlichen und politischen Rahmenbedingungen in Peru und anderen AmazonaslÀndern dienen primÀr den Interessen der Firmen, die Rohstoffe abbauen oder Infrastrukturprojekte umsetzen. Der Schutz der Natur und der Rechte der indigenen Völker haben das Nachsehen.
Ketty Marcelo und Flurina Doppler berichten vom Kampf der indigenen Frauen im Amazonasgebiet fĂŒr den Erhalt ihres Lebensraums und fĂŒr ein «Buen vivir». Im Zentrum stehen ihre Forderungen bezĂŒglich Landrechte, Territorium und Klimawandel.
Eine gemeinsame Veranstaltung in Zusammenarbeit mit COMUNDO und INCOMINDIOS.

MitVortrag in Spanisch (mit Übersetzung) von Ketty Marcelo, Angehörige der indigenen Gemeinschaft der AshĂĄninka in Peru und PrĂ€sidentin der indigenen Frauenorganisationen ONAMIAP, sowie Flurina Doppler, Fachperson von COMUNDO bei der peruanischen Nichtregierungsorganisation Forum Solidaridad PerĂș in Lima, Peru.
Ort Völkerkundemuseum, Pelikanstrasse 40, 8001 ZĂŒrich
Raum: Hörsaal, PEA
VeranstalterVölkerkundemuseum UniverstiĂ€t ZĂŒrich
KontaktGrazia Cantele (Mail)