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Eine Schale Tee in den Gesängen der alten Han

Sonntag, 24. September 2017, 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Eine Schale Tee, so heisst es, führt zu Gelassenheit und fördert Gesundheit – früher wie heute. In der Tat ist Tee ein wichtiger Bestandteil der chinesischen Alchemie, die stets versucht, die Grenze zwischen Zeit und Raum aufzuheben. Die eigentliche Teehaus-Kultur wurzelt in der Tang Dynastie (713–741). Das öffentliche Teehaus war ein Ort der Begegnung, ein Ort, wo sich die Aristokratie traf, um sich zu erheitern, und wo das gemeine Volk Unterhaltung suchte. Dort, im Teehaus, wurde das Teetrinken von Geschichten begleitet, die mittels Gesang und Körpersprache erzählt wurden.
Am 24. September bauen wir eine Brücke vom Hier und Jetzt in die alte Tang-Zeit. Mit einer Schale Tee in der Hand, dem Zitherspiel und den in der alten Han-Sprache Holo vorgetragenen Gesängen lauschend werden die Teilnehmenden Teil eines Raumes, in dem Ost und West, das Vergängliche und das Ewige aufeinandertreffen.
Wu Xinfei ist Sängerin und Erzählerin aus Taiwan, die sich für eine zeitgemässe Interpretation klassischer Poesie engagiert. Huang Chen-Ting ist Absolventin der Nationalen Universität der Künste Taipei. Chou Menglin ist eine ausgewiesene Expertin der chinesischen Teekultur, sie führt das Teehaus Shui Tang in Zürich.
Platzzahl beschränkt. Anmeldung unter: E-Mail oder Tel. 044 634 90 11. Eintritt: CHF 30.‒/20.‒.

MitChinesische Teekultur, begleitet von Gesang und Musik. Gesang (Nanguan): Wu Xinfei, Taiwan; Zither (Guqin): Huang Chen-Ting, Taiwan; Teezeremonie: Chou Menglin, Zürich.
Ort Völkerkundemuseum, Pelikanstrasse 40, 8001 Zürich
Raum: Hörsaal, PEA
VeranstalterVölkerkundemuseum Universtiät Zürich
KontaktGrazia Cantele (Mail)